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Flirten - eine angeborene Eigenschaft?

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass das Flirten bei einigen Menschen Teil der Persönlichkeit zu seien scheint? Wie kann es sein, dass es manchen Menschen sehr leicht fällt Personen des anderen Geschlechts kennen zu lernen und andere nur bei dem Gedanken daran rot werden? Während sich bei einigen panikartige Gefühle aufbauen, scheinen andere diese Situationen stressfrei zu meistern.



Was kann man also tun, um bessere Erfolge zu erzielen?


Fragt man einige flirthungrige Menschen, was der Gegenpol vermutlich anziehend finden würde, bekommt man als häufigste Antwort: "Das Aussehen". Dies ist sicherlich ein wichtiger Faktor, jedoch nicht der ausschließliche! Denn - auch die Menschen, die von der Natur sehr begünstigt worden sind, bekommen mal einen Korb.
Vielleicht ist doch eher die Art, wie man die Sache angeht, entscheidend. Kennen Sie das Gefühl eine attraktive Frau/einen attraktiven Mann auf der Straße zu sehen und sich in diesem Moment schon wie blockiert zu fühlen?
Was für Gedanken schießen Ihnen in diesem Moment durch den Kopf? Vielleicht so etwas wie: "Ich lächle ihr einfach mal unverbindlich zu"? Oder: "Ich habe grad Lust mit ihm einen Kaffee zu trinken."
Vermutlich eher nicht. Vielen Menschen haben in diesen Momenten eher dysfunktionale Gedanken: "Die will sowieso nichts mit mir zu tun haben", "Bei ihm habe ich nie eine Chance", "Ich sehe nicht gut genug aus".
Leiden wir an dieser Art von Gedanken, fühlen wir uns naturgemäß schlecht, unser Selbstbewusstsein sinkt und so wirken wir dann auch aufs andere Geschlecht. Wir befinden uns in einem sich selbst verstärkenden Teufelskreis aus negativen Gedanken und Gefühlen. Nun ist es sicherlich nicht einfach "positive Gedanken" zu üben. Versuchen wir aber uns in unserem Kreislauf zu unterbrechen und in eine positivere Richtung zu denken ("Warum sollte sie mich ablehnen?"), wirken wir schon wesentlich offener auf andere Menschen. Auch Flirten ist erlernbar!
Flirten kann - wie jedes andere Verhalten auch - erlernt werden. Wenn das Problem bei demjenigen, der einfach keinen Erfolg beim Flirten erringen kann, darin begründet liegt, dass er gehemmt ist, kaum ein Wort herausbringt und somit sein Selbstvertrauen in diesem Bereich verloren hat, kann dieses Problem, mit Übung beseitigt werden. Wenn innerhalb einer solchen Übung einmal auf Fehler hingewiesen wird und darauf, was der mögliche Grund für die dauernde Abwehr ist, kann das auf jeden Fall schon helfen.



Was kommt beim Flirten gut an?


Besonders wichtig ist hier die Körpersprache, eine offene und entspannte Haltung läd zu Konversation ein. Lächeln, Haare nach hinten streichen, Blickkontakt aufbauen, zuprosten, etc. werden von den meisten Menschen als angenehm erlebt.

Was unterlasse ich besser?


Kaum jemand mag es, wenn er von einer Person angeflirtet wird, die den Eindruck erweckt, sich selbst total super zu finden. Die etwas schüchternen, die aber mit Charme und einer tollen Ausstrahlung aufwarten können, haben da oft die besseren Karten. Es ist auch schlecht, wenn man zu den Allerdümmsten zählt, denn eine geistreiche und spritzige Konversation entwickelt sich eher, wenn man mit ein wenig Intellekt aufwarten kann. Der Gesprächsverlauf hängt dann natürlich auch entscheidend davon ab, in welchem Maß sich der Gesprächspartner als intelligent entpuppt.

 

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